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Samstag, 4. Oktober 2014

Möhrenspätzle

Die Vereinigung zweier meiner Lieblingszutaten: Möhren und Spätzle - das musste ich ausprobieren! Wenn man einmal die Möhren in Stifte geschnitten hat, geht die restliche Zubereitung total schnell. Ich kann euch nur empfehlen, dieses Rezept auszuprobieren. :-)


Zutaten:

400 g Möhren
3 EL Butter
1 1/2 TL Zucker
Zimt nach Geschmack
Muskatnuss nach Geschmack
100 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
500 g Spätzle
1 Päckchen tiefgekühlter Schnittlauch (oder frisch)


Zubereitung:

Zuerst werden die Möhren in Stifte geschnitten. Dafür werden sie erst in Scheiben und dann quer in Stifte geschnitten.

Die Butter auf hoher Hitze auflösen, bis sie schaumig wird und dann den Zucker kurz karamelisieren lassen. Die Möhren mitbraten und mit Zimt und Muskatnuss würzen. Dann mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen, Salz und Pfeffer dazu geben und so lange dünsten, bis die Möhren bissfest sind und die Sauce cremig wird. Das ganze dauert ca. 10 Minuten.

Währenddessen die Spätzle nach Packungsanweisung garen und anschließend zusammen mit dem Schnittlauch in die Möhren geben. Zum Schluss noch einmal alles kurz durchrühren und nochmals abschmecken.





Samstag, 27. September 2014

Kürbis vom Blech

So ganz herbstlich war es ja heute draußen nicht. Da ich den Hokkaido aber schon seit ein paar Tagen hier liegen hatte und dann auch noch dieses leckere Rezept gesehen habe, musste ich es einfach nachkochen.

Der Gatte sagte, dass es kein Hauptgericht wäre - ich sehe das anders - und daher haben wir beide noch ein Steak dazu gegessen.

Die Zubereitung geht ganz schnell, weil man einfach alles auf ein Blech wirft und kurz im Ofen gart. Dazu kommt noch, dass man einen Hokkaido nicht schälen muss, weil die Schale beim kochen oder backen ebenfalls weich wird.


Zutaten: 

1 großer Hokkaido (ca. 1 kg)
3 rote Zwiebeln
1/2 gefrorene Petersilie (oder 1 Bund frisch)
6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
100 g frischer Parmesan
1/2 Zitrone


Zubereitung:

Erst den Hokkaido vierteln, die Kerne mit einem Löffel heraus nehmen und dann in fingerdicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln halbieren und dann in Streifen schneiden.

Alle Zutaten bis auf den Parmesan und die Zitrone auf einem Backblech miteinander vermischen. Den Parmesan drüber streuen und bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen.

Nach der Backzeit die Zitrone drüber träufeln, noch mal etwas von dem Parmesan drüber streuen und dann nur noch genießen :-)









Donnerstag, 25. September 2014

Gnocci mit Rosenkohl

Am Dienstag war kalendarischer Herbstanfang und gestern gab es das passende Wetter dazu. Also musste ich Herbstessen  kochen. Ich habe nicht allzu oft die Möglichkeit Rosenkohl zu essen, weil der Gatte ihn nicht so gern mag. Probiert hat er trotzdem und das Rezept für gut befunden.


Zutaten:

400 g frischer Rosenkohl
Rosmarin
Knoblauch
Salz
Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle
Zimt
Zitronensaft
500 g Gnocci (aus der Kühltheke)
Parmesan


Zubereitung:

Den Rosenkohl vierteln, Rosmarin grob hacken und den Knoblauch sehr klein schneiden.

Das Salzwasser aufsetzen und den Rosenkohl darin bissfest kochen. Dabei sollte genügend Wasser in den Topf gefüllt werden, weil die Gnocci später darin garen sollen. Währenddessen Rosmarin und Knoblauch in einer Pfanne in etwas Öl kurz braten.

Den Rosenkohl aus dem Wasser nehmen (nicht abschütten!!), in die Pfanne geben, mit Pfeffer und Zimt nach Geschmack würzen und kurz dünsten. Dann mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Sobald die Gnocci nach Packungsanweisung im Rosenkohlwasser zubereitet sind, diese in das Gemüse geben und alles vermengen. Zum Schluss den Parmesan darüber geben.






Donnerstag, 18. September 2014

Pasta mit schneller Tomatensauce

Heute Morgen war ich der Meinung, dass ich etwas mit Kürbis koche, mittags war ich bei Salat angelangt und spontan habe ich mich entschieden aus Resten eine Tomatensauce zu machen.

Ich weiß, es gibt Millionen von Tomatensaucenrezepten, aber das ist wirklich sehr köstlich! Es ist eine Eigenkreation und ich werde das bestimmt nie mehr so hinbekommen. Trotzdem möchte ich euch das Rezept mitteilen. Ich hatte leider nur noch Orichette da, sonst hätte ich Spaghetti genommen. Irgendwas ist ja immer ;-)


Zutaten:

Pasta :-)
Öl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
4 Tomaten
1 Prise Zucker
Mamma-Mia Gewürzsalz
Pfeffer
etwas Sahne
Basilikum


Zubereitung:

Zuerst die Schalotte und die Knoblauchzehe klein schneiden und im Öl glasig dünsten. Dann die Tomaten in grobe Stücke schneiden und dazu geben.

Während die Tomaten einkochen, schon mal die Nudeln in etwas Salzwasser kochen.

Die Sauce mit dem Gewürzsalz und Pfeffer und etwas Zucker abschmecken, anschließend die Sahne dazu geben und so lange köcheln lassen, bis die Nudeln bissfest sind.

Zum Schluss die Nudeln und die Sauce vermischen und mit etwas gehacktem Basilikum garnieren.






Sonntag, 10. August 2014

Gemüse aus dem Ofen

Ich bin ja bekanntermaßen Gemüsejunkie und habe gestern total Lust auf Gemüse pur mit etwas Gewürzen gehabt. Also habe ich etwas gestöbert und ein Rezept gefunden, das eigentlich gar keins ist, weil man ganz eigentlich in den Ofen werfen kann, was man möchte. Meine Version ist italienisch geworden, denn ich habe das grandiose Mamma-Mia-Gewürzsalz von Würzpfade genutzt. Die Schnibbelei geht ganz flott, aber das Gemüse muss schon etwas länger im Ofen sein.


Zutaten:

2 Zwiebeln
1 große Zucchini
1 Aubergine
500 g Kirschtomaten
Olivenöl
Mamma-Mia-Gewürzsalz
Pfeffer
Muskatnuss
mehrere Stängel frischer Rosmarin
frisch geriebener Emmentaler zum Überbacken


Zubereitung:

Das Gemüse klein schneiden, in eine Auflaufform geben und vermischen. Mit reichlich Olivenöl übergießen, nochmals vermischen und dann mit den Gewürzen nach Geschmack würzen, die Rosmarinstängel drüber legen und im vorgeheizten Backofen auf 175 Grad 20 Minuten backen.

Dann den Käse darüber streuen und nochmals 20 Minuten überbacken.












Freitag, 8. August 2014

Mini-Gemüseburger

Bevor ich beschlossen habe, keine Fertigprodukte mehr zu essen bzw. größtenteils darauf zu verzichten, wäre ich heute in den Supermarkt meines Vertrauens gegangen und hätte dort meine geliebten Gemüsesticks gekauft. Heute habe ich beschlossen, dass ich mich an was Ähnlichem versuche.

Ich kann euch jetzt schon sagen, dass es viel Arbeit ist. Ich habe bestimmt eine Stunde lang die Mini-Burger angebraten. Es hat sich aber gelohnt, denn die Burgerchen schmecken super! Ich habe die Zutaten frei Schnauze reingeworfen und kann mal wieder nur ungefähre Angaben machen. Und für wie viele Burger die Menge reicht, weiß ich auch nicht, weil ich die ganze Zeit während des Anbratens genascht habe ;-)


Zutaten:

2 Zwiebeln
500 g TK-Gemüse (Kaisergemüse oder anderes)
4 Eier
4 - 6 EL Haferkleie
150 g frisch geriebener Emmentaler
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie
Ghee (oder Öl) zum Anbraten


Zubereitung:

Die Zwiebeln klein schneiden und mit dem aufgetauten Gemüse und den Eiern in eine Schüssel geben und alles mit dem Pürierstab zerkleinern. Dann die Haferkleie und den Käse dazu geben,gut durchrühren und anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Petersilie würzen.

Das Fett in einer Pfanne schmelzen und die Gemüsemasse in der gewünschten Größe (bei mir war es ein Esslöffel) bis zum geünschten Bräunungsgrad anbraten.

Dazu schmeckt z. B. Salat :-)







Mittwoch, 23. Juli 2014

Überbackene Zucchini

Seit Tagen lachen mich die Rezepte von überbackenen Zucchini an. Leider hatte ich keinen geriebenen Käse mehr da und habe daher den Emmentaler-Scheibenkäse des Gatten geklaut. Nicht optimal, aber schmeckt trotzdem. Das Rezept ist eine Eigenkreation.


Zutaten:

2 Zucchini
3 große Champignons
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 Hand voll frischem Basilikum
Salz
Pfeffer
1 Becher Creme Fraîche Kräuter
geriebener Käse (Emmentaler)


Zubereitung:

Die Zucchini halbieren und anschließend aushöhlen und beiseite legen. Dann das Gemüse (auch die Zuchhini-Reste) sehr klein schneiden und mit Basilikum, Salz und Pfeffer würzen.
Zum Schluss Creme Fraîche dazu geben und gut verrühren.

Das Gemüse in die ausgehöhlte Zucchini füllen, mit Käse bestreuen und anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten überbacken.




Samstag, 21. Juni 2014

Überbackener Fenchel

Der Gatte ist nicht da (daher auch die ganzen Rezepte heute ;-)) und ich kann endlich wieder Fenchel essen. Schon als das Gericht im Ofen war ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Tomaten und Knoblauch, was braucht der Mensch mehr?

Das Rezept ist für eine Person - nur mal als Anmerkung. Und ich habe abweichend vom Originalrezept nach dem Backen noch Käse drüber gestreut.


Zutaten:

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Tomate
1 EL Semmelbrösel
1 EL gemischte (tiefgekühlte) Kräuter
Salz
Pfeffer
1 Fenchelknolle
evtl. etwas geriebenen Käse


Zubereitung:

Die Schalotte und die Knoblauchzehe sehr klein schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. In der Zwischenzeit die Tomate in kleine Stücke schneiden und dann mit der Schalotte, dem Knoblauch, den Semmelbröseln und den Kräutern in einer Schüssel vermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Fenchelknolle in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichten. Dann das Gemüse darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 15 bis 20 Minuten überbacken. Bei mir war der Fenchel noch knackig, wer das nicht mag, sollte etwas länger überbacken.

Anschließend mit etwas Käse bestreuen - oder auch nicht ;-) Schmeckt beides sehr lecker.





Mittwoch, 18. Juni 2014

Kohlrabischnitzel mit Mandelpanade

Ich habe heute mal etwas Neues ausprobiert: Kochen mit Hörbuch - Das Lied von Eis und Feuer Teil 1 - und Kohlrabischnitzel. Das Rezept habe ich mir zum Teil selber ausgedacht und zum Teil von einem anderen Rezept abgewandelt. Es sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch lecker. Probiert es aus!

Dazu habe ich Feldsalat mit Kirschtomaten, Mini-Mozzarella und einem Dressing aus Olivenöl und Balsamicoessig gegessen.


Zutaten: 

1 Kohlrabi
2 Eier
60 g gemahlene Mandeln
4 getrocknete Tomaten
Pfeffer
Salz
Öl


Zubereitung: 

Die Kohlrabi schälen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden, dann 4 bis 5 Minuten in Salzwasser (oder Gemüsebrühe) garen.

Die Eier verquirlen und dann die Mandeln mit den klein geschnittenen getrockneten Tomaten, Pfeffer und Salz vermischen.

Die Kohlrabi erst in den Eiern wenden, dann in der Mandelmischung und im in der Pfanne erhitzten Öl so lange anbraten (die Temperatur nicht zu hoch stellen) bis die Kohrabi weich ist.

Dazu kann man alle möglichen Arten Salat oder Gemüse essen.





Dienstag, 3. Juni 2014

Zucchininudeln mit Tomatensauce

Ich musste mir unbedingt den Spirelli von GEFU kaufen, weil ich der Meinung war, dass ich Gemüsenudeln nur so machen kann :-) Was soll ich sagen - das Teil ist super! Gestern habe ich das erste Rezept gemacht. Der Gatte meinte zwar, dass er davon nicht satt geworden ist, ich kann das aber nicht bestätigen. Nach einer Portion war ich satt. Allerdings war die Sauce so lecker, dass ich den Topf noch auskratzen musste ;-)
Ist ja nicht so, als wüsste ich nicht, wo meine zu vielen Pfunde her kommen :-D

Ihr könnt die "Nudeln" natürlich auch mit einem Sparschäler machen, dann werden es eben Tagliatelle und keine Spaghetti.


Zutaten:

2 Zucchini
Öl
4 Tomaten
Tomatenmark
Frischkäse (ich habe Kräuterfrischkäse genommen)
Kräuter (TK oder frisch)
Salz
Pfeffer


Zubereitung:

Zuerst die Zucchini waschen und entweder durch den Spirelli drehen oder mit dem Sparschäler in lange Scheiben schneiden. Zucchini in etwas Öl andünsten und etwas Wasser dazu geben, damit sie weich werden.

Dann die Tomaten in Stücke schneiden und etwas köcheln lassen, anschließend den Frischkäse (ich habe keine Mengenangabe, weil ich immer wieder abgeschmeckt habe) darin auflösen und mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Mir hat es am besten leicht "al dente" geschmeckt, weil der Geschmack der Zucchini richtig zur Geltung kam.




Samstag, 31. Mai 2014

Moussaka

Als ich mit meiner Freundin überlegt habe, was wir gestern gemeinsam kochen möchten, kam mir die göttliche Moussaka, die ich vor mittlerweile 14 Jahren auf Zypern gegessen habe, wieder in den Sinn. Also haben wir schnell beschlossen, dass wir Moussaka essen wollen. Das Rezept hört sich aufwändig an, ist es aber nicht.

Es war wirklich lecker, aber ich werde beim nächsten Mal entweder mehr Tomaten oder Tomatenmark dazu geben. Die haben mir ein wenig gefehlt. Aber auch ohne Tomaten hatte ich gestern Abend Urlaubsfeeling.


Zutaten:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
500 g Rinderhack
4 Tomaten
Petersilie (TK oder frisch)
125 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
getrockneter Thymian
Zimt
2 Auberginen
50 g Butter
4 EL Mehl
1/2 l Milch
geriebener Käse


Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in etwas Öl anbraten.

Genug Tomaten zum Belegen der Moussaka in Scheiben schneiden, den Rest in kleine Würfel schneiden. Die Tomatenwürfel und die Petersilie zum Hackfleisch geben, mit der Brühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Zimt würzen. Das ganze eine Weile köcheln lassen.

Die Auberginen der Länge nach in Scheiben schneiden und in Öl ca. 1 Minute anbraten und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf auflösen, das Mehl dazu geben und unter Rühren die Milch dazu gießen. Die Sauce so lange rühren, bis sie aufkocht und dann mit Salz und Pfeffer würzen. Idealerweise sollten keine Klümpchen entstehen.

In einer Auflaufform abwechselnd Auberginen, Hackmasse und Béchamelsauce schichten, dabei mit den Auberginen abschließen. Die in Scheiben geschnittenen Tomaten darüber verteilen, dann den geraspelten Käse.

Die Moussaka muss jetzt nur noch ca. 10 Minuten bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen gebacken werden.







Sonntag, 25. Mai 2014

Bunter Salat mit Glasnudeln

Heute gibt es eine Eigenkreation von mir. Ich hatte noch Paprika und Romanasalat über und irgendwo habe ich noch Glasnudeln gefunden. Zusammen mit dem Sambal Oelek ergibt das eine leckere Mahlzeit für mittags im Büro.


Zutaten:

1 Packung Glasnudeln
1 Zwiebel
je 1 rote, gelbe, grüne Paprika
2 Salatherzen (Romana oder anderer)
Öl
dunkler Balsamicoessig
Salz
Pfeffer
Sambal Oelek nach Geschmack


Zubereitung: 

Glasnudeln in aufgekochtem Wasser ca. 4 Minuten aufquellen lassen.

In der Zeit die Zwiebel, die Paprika und den Salat in schmale Streifen bzw. Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Glasnudeln zerschneiden (ich weiss, bei Spaghetti ist das ein Frevel, aber bei Glasnudeln darf man das :-)).

Dann ein Dressing aus Öl, Balsamico, Salz und Pfeffer bereiten und über den Salat geben und mit Sambal Oelek abschmecken.





Sonntag, 27. April 2014

Käse-Zwiebel-Tarte

Ich weiß, gestern war nicht das richtige Wetter für Zwiebel-Tarte, aber ich hatte einfach Hunger darauf. Das Rezept ist total einfach und wenn man die Hürde es Zwiebelschneidens überwunden hat, ist die Tarte auch ganz schnell fertig.

Ich suche ja immer noch einen Tipp, wie man es schafft, beim Zwiebel schneiden nicht zu heulen, bisher war alles ohne Erfolg. Vielleicht habt ihr eine Idee? Oder lebt ihr einfach damit?


Zutaten:

275 g Blätterteig (aus der Kühlung)
800 g Zwiebeln
Öl
Salz
Pfeffer
100 g deftiger Käse (z. B. Fontina)
Thymian


Zubereitung:

Den Blätterteig auf Backpapier ausrollen und mit einem Zentimeter Abstand vom Rand mit einem Messer einritzen, dann den Rest des Teiges mit einer Gabel einstechen. Der Ofen sollte ca. 5 Minuten vorgeheizt sein, dann den Teig für 20 bis 25 Minuten auf 200 Grad backen. Wir haben wohl etwas zu lange gewartet, deswegen ist der Teig so dunkel, da solltet ihr also aufpassen.

Währenddessen die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und in Öl ca. 10 Minuten garen, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend auf dem Teig verteilen.

Dann müsst ihr nur noch den Käse und anschließend den Thymian auf der Tarte verteilen und das ganze ungefähr 5 bis 10 Minuten überbacken.



Dienstag, 22. April 2014

Pesto verde

Ich habe mich immer geweigert, Pesto zu essen, weil ich irgendwann mal welches aus dem Glas probiert hatte und das so widerwärtig fand, dass mir danach schlecht war. Bis ein lieber Freund mir irgendwann von seinem selbst gemachten Pesto vorgeschwärmt hat und mich quasi gezwungen hat, es zu probieren. Und tatsächlich, es war total lecker.

Es hat aber doch noch richtig lange gedauert, bis ich mich selber auch mal ran getraut habe. Halt, ich habe mal einen Salat gemacht, in dem noch zig andere Zutaten dazu kamen. Ich bin mir sicher, das hätte niemand gemerkt, wenn das Pesto da nichts geworden wäre. :-D

Hier war ich erstaunt, wie flott ich fertig war. Am längsten hat es gedauert, die Basilikumblätter vom Strauch zu pflücken. Das Rezept kann sicherlich noch verbessert werden, aber für den ersten Versuch war ich sehr zufrieden.


Zutaten:

75 g frischer Basilikum
2 EL Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
200 ml Olivenöl
3 EL Parmesan


Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Parmesan pürieren, dann den Parmesan unter heben.
Ich habe das Pesto allerdings ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen, weil ich mir nicht sicher war, ob es erst mal durchziehen muss.




Montag, 14. April 2014

Gemüselasagne

Am Donnerstag war es soweit: Meine drei liebsten Kochzeitungen sind erschienen. Wie immer hatte ich dann so viel Auswahl, dass ich mich nicht entscheiden konnte. Normalerweise esse ich ja abends lieber ohne Kohlenhydrate, aber wenn man Urlaub hat, kann man seine Gewohnheiten auch mal ändern.

Ich habe so lange keine Lasagne mehr gegessen, dass ich mich gar nicht mehr an die letzte erinnern kann. Also habe ich beschlossen eine köstliche Gemüselasagne zu machen. Neuerdings scheine ich mich nicht mehr an Rezepte halten zu wollen oder zu können, also habe ich mal wieder abgewandelt.

Bei meiner Version ist das Gemüse noch ein wenig knackig, was ich immer lieber mag. Wer das nicht mag, kann das Gemüse vorher andünsten.


Zutaten:

50 g Pinienkerne
je 1 gelbe, rote und grüne Paprika
1 Zucchini
Basilikum
300 g Frischkäse
100 g saure Sahne
Salz
Pfeffer
1 EL Butter
2 EL Mehl
400 ml Milch
Muskatnuss
Lasagneblätter
1 Paket geriebener Emmentaler


Zubereitung:

Zuerst werden die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett angeröstet, bis sie leicht braun sind (oder in meinem Fall richtig braun ;-)). Die Pinienkerne etwas abkühlen lassen. In der Zeit kann man prima die Paprika und die Zucchini in Würfel schneiden.

Den Frischkäse, die saure Sahne, den Basilikum, Salz und Pfeffer und die Pinienkerne zu einer Sauce verrühren.

Etwas schwieriger wird die Béchamelsauce: Butter und Mehl in einem Topf unter Rühren erhitzen und die Milch nach und nach dazu geben. Die Flüssigkeit aufkochen lassen und während dessen nicht aufhören zu rühren bis die Sauce dickflüssig wird. Anschließend mit Muskatnuss und Salz würzen.

Den Boden einer Auflaufform mit der Béchamelsauce bedecken, dann eine Lage Lasagneblätter drauf legen, danach etwas von der Frischkäsesauce und das ein bischen Gemüse darüber geben. So weiter verfahren bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Ich habe die Zutaten so aufgeteilt, dass ich alles drei Mal übereinander schichten konnte.

Zum Schluss noch den geriebenen Emmentaler auf der Lasagne verstreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ungefähr 40 Minuten backen.








Samstag, 12. April 2014

Tagliatelle mit Tomatensauce aus einem Topf

Hallo Ihr Lieben :-) Heute habe ich ein tolles Rezept für euch. Das besondere daran ist, dass es jeder kochen kann, weil es so einfach ist. Und für mich als Spülmuffel: Man braucht nur einen Topf!
Die Nudeln nehmen die Sauce richtig schön auf, weil sie darin gegart werden.

Das wird mein neues Lieblingsgericht! Man kann es auch abends mal eben schnell für den nächsten Tag als Mittagessen auf der Arbeit vorbereiten. Sowas mag ich ja immer total gern.


Zutaten:

Öl
1 Zwiebel
500 g Tagliatelle (oder andere Nudeln)
500 ml Gemüsebrühe
600 ml Wasser
1 Dose Pizzatomaten
Salz
Pfeffer
Schnittlauch (TK)
italienische Kräuter (TK z. B. von Iglo)
Feta zum Bestreuen


Zubereitung: 

Die Zwiebeln ganz klein schneiden und in dem Öl andünsten. Dann die Nudeln dazu geben und mit Gemüsebrühe, Wasser und den Pizzatomaten ablöschen.

Die Flüssigkeit aufkochen lassen und ca 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch und den Kräutern würzen.

Die Nudeln auf einem Teller anrichten und mit Feta-Krümeln bestreuen.





Mittwoch, 9. April 2014

Fenchel-Tomaten-Suppe

Ursprünglich wollte ich ein Rezept nachkochen, aber während des Kochens habe ich es mir anders überlegt. Diese Suppe ist nicht für jedermann - wer Fenchel mag, wird sie lieben!

Die Zubereitung geht ganz schnell - wenn man einen Küchenhelfer hat, der einem die Schnibbelarbeit abnimmt. Als Kräuter habe ich 8-Kräuter von Iglo genommen, man kann aber mit allen erdenklichen Kräuterarten würzen.

Probiert es einfach aus :-)


Zutaten:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Fenchelknollen
Öl
1 Dose gestückelte Tomaten
400 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Koriander
Kräuter (entweder TK oder aus dem Garten)


Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Fenchelknollen ganz klein schneiden (ich habe den Lurch 10218 Power Mixer benutzt - ja, ich liebe ihn immer noch...) Alles zusammen in etwas Öl andünsten.

Das Gemüse mit den Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen und so lange kochen lassen, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Ich habe etwa 10 Minuten kochen lassen, denn ich mag das Gemüse lieber bissfest.

Anschließend die Sahne dazu gießen, mit Salz, Pfeffer, Koriander und Kräutern würzen und noch einmal kurz aufkochen lassen.



Freitag, 21. März 2014

Kohlrabisuppe

Gestern habe ich mir Kohlrabi gekauft und vergessen sie zu essen. Wie das passieren kann, weiß ich leider nicht. Also habe ich nach Rezepten gesucht und die Kohlrabisuppe gefunden. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, weil z. B. die Kohlrabiblätter schon unansehnlich waren. Eigentlich esse ich sie total gern als Gewürz in Gerichten mit Kohrabi, aber sie sahen einfach nicht mehr appetitlich aus. Die Gewürze habe ich auch noch variiert. Herausgekommen ist eine total köstliche Suppe, die in 20 Minuten fertig ist.

Falls ihr euch fragt, warum ich in letzter Zeit so viele Rezepte für Eilige mache - ich leide unter akuter Frühlingsmüdigkeit. Früher habe ich dann immer Fertiggerichte gegessen, aber seit ich wieder so viel selber koche, mag ich fertiges Essen nicht mehr.


Zutaten:

2 Kohlrabi
750 ml Gemüsebrühe
40 g Mehl
40 g Butter
100 ml Sahne
Gartenkräuter (gefroren - von Iglo)
Salz
Pfeffer
Muskat


Zubereitung: 

Ich habe erst die Kohlrabi klein geraspelt und zusammen mit der Gemüsebrühe etwas kochen lassen. Dann habe ich das Mehl und die Butter vermischt (nur grob) und in die Flüssigkeit eingerührt. Ihr solltet dabei aufpassen, dass keine Klümpchen entstehen, denn das schmeckt hinterher nicht wirklich gut.

Dann habe ich die Sahne und die Gewürze dazu gegeben und die Suppe noch mal kurz aufkochen lassen.



Mittwoch, 12. März 2014

Mangold-Kokos-Suppe

Könnt ihr glauben, dass ich noch nie Mangold gegessen habe? Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Heute war ich in meinem favorisierten Gemüseshop und habe ein wunderschönes Exemplar gefunden. Dann ging die Suche los - Suppe sollte es sein. Suppe macht nämlich glücklich :-)

Zutaten:

500 g Mangold
1 große Zwiebel
Chilipulver
Öl
700 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 g Kokosmilch (cremig)
Cayennepfeffer
Salz
Kurkuma


Zubereitung: 

Die Blätter des Mangolds in feine Streifen schneiden, die Stiele und die Zwiebel würfeln. Die gewürfelten Mangoldstiele und die Zwiebeln in etwas Öl andünsten, dabei etwas Chilipulver dazu geben.

Das Gemüse mit der Brühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Mangoldblätter und die Sahne dazu geben und noch einmal 10 Minuten köcheln lassen.

Die Kokosmilch einrühren und mit Cayennepfeffer, Salz und Kurkuma und eventuell noch einmal etwas Chili würzen.



Dienstag, 11. März 2014

Spaghetti mit Tomatensauce

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch. Es sind keine Spaghetti mit langweiliger Tomatensauce, nein, es ist die Tomatensauce nach Art des Gatten! Er hat übrigens auch gekocht. Viel Spaß beim Nachkochen und beim anschließenden Genuss :-)


Zutaten:

Spaghetti
1 Zwiebel
Knoblauch (so viel wie man möchte)
Olivenöl
1 rote Paprika
1/2 Tube Tomatenmark
etwas Rotwein
2 Dosen gestückelte Tomaten
1 1/2 TL Zucker
Salz
Pfeffer
2 TL Italienische Kräuter (TK)
Parmesan


Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Paprika fein würfeln. Dann das Nudelwasser mit etwas Salz zum kochen bringen (die Nudeln ins Wasser geben, sobald es kocht). Zeitgleich das Olivenöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch im Öl anschwitzen.

Die Paprika dazu geben und ebenfalls mit anschwitzen. Das Tomatenmark dazu geben und kurz anbraten und anschließend mit Rotwein ablöschen und so lange verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Die gestückelten Tomaten und den Zucker zufügen und kurz erhitzen, dann das Salz und noch mal etwas Rotwein dazu geben und die Sauce köcheln lassen, bis die Nudeln bissfest sind.

Kurz bevor die Nudeln aus dem Wasser genommen werden, die Sauce noch mal mit Salz, Pfeffer und den italienischen Kräutern abschmecken.

Ganz wichtig: Die Nudeln nur abschütten, nicht abschrecken, in die Sauce geben, verrühren und noch mal kurz erhitzen. Wenn die Nudeln nicht abgeschreckt und in die Sauce gegeben werden, wird sie von den Nudeln besser aufgesaugt, weil die Stärke an der Oberfläche erhalten bleibt. Der Gatte sagt, beim Pasta kochen ist das Abschrecken eine Todsünde ;-)

Kurz vor dem Servieren mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.




Nur, damit keine Missverständnisse entstehen: Das Wasser für die Nudeln und das Öl für die Pfanne werden gleichzeitig erhitzt. Dann ist die Sauce auch fertig, wenn die Nudeln bissfest sind. :-)