Samstag, 26. April 2014

Schmetterlingstage - Eileen Ramsay




Schmetterlingstage - Eileen Ramsay
400 Seiten 
ISBN:  978-3404153329
6,90 Euro


Klappentext:

Von ihrer Tante Tony, einer berühmten Malerin, erbt die junge Holly ein idyllisch gelegenes Cottage in Schottland. Auf dem Dachboden entdeckt sie vierzig Gemälde, die allesamt den französischen Startenor Blaise Fougère zeigen. Holly begreift sofort, dass ihre Tante und den Sänger eine lebenslange Liebe verband. Doch warum haben sie sich nicht zueinander bekannt? Und warum wehrt sich Blaise' Neffe Taylor, ein reicher New Yorker Geschäftsmann, so vehement dagegen, dass Holly die Bilder ausstellt? Die junge Frau beginnt damit, die tragische Liebesgeschichte ihrer Tante zu rekonstruieren und findet dabei ihr eigenes Glück.

Meine Meinung:

Ich habe keine Ahnung, warum dieses Buch so viele Jahre ungelesen in meinem Regal gestanden hat. Gut, es ist sehr vorhersehbar, die gängigen Klischees werden erfüllt und es ist schnulzig. Sogar sehr schnulzig, aber ich liebe es.

Antonia - Tony - Noble und Blaise Fougère lernen sich als Jugendliche kennen und verlieben sich sofort ineinander. Diese Liebe hält ihr ganzes Leben lang an. Allerdings weiß niemand etwas davon, denn Blaise ist ein Startenor und verheiratet,  Tony eine bekannte Malerin. Als Tony stirbt, kommt ihre Nichte Holly ins Spiel. Holly findet in Tonys Cottage in Schottland auf dem Dachboden den Beweis dieser lebenslangen Liebe in Form von Bildern, die Tony gemalt hat. Sie möchte die Bilder verkaufen, weil dies nach Hollys Meinung der letzte Wunsch von Tony war, aber Blaises Neffe Taylor ist dagegen und tut alles, was in seiner Macht steht um Holly vom Verkauf abzuhalten.

Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Einmal beginnend ab Mitte der 1930er Jahre mit Tony und Blaise und dann Ende der 1990er Jahre mit Holly und Taylor. Die Autorin hat sich darauf verstanden, die Nähe und die starke Zuneigung oder auch Abneigung der handelnden Personen perfekt einzufangen. Nicht selten kullerten bei mir ein paar Tränchen. Da Tony alles, was sie gefühlt hat, als Bild dargestellt hat, steht der Fokus auf den von Holly ausgestellten Bildern. Sie erzählen Kapitel für Kapitel wichtige Stationen in Tonys und Blaises Leben.

Blaise ist Franzose und so hat die Autorin sehr viele französische Begriffe in den Roman einfließen lassen. Diese sind aber nicht so schwer, dass man sie nicht verstehen könnte, sie runden vielmehr das Bild dieser wunderschönen Geschichte ab.


Ich kann das Buch jedem, der kitschige Mädchenromane, die in Schottland spielen, mag sehr empfehlen. Alle anderen sollten die Finger davon lassen. 

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