Montag, 21. April 2014

Göttlich verloren - Josephine Angelini

Göttlich verloren - Josephine Angelini
512 Seiten 
ISBN:  978-3791526263
19,95 Euro




Klappentext:

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich! Eine packende Saga um eine Liebe, die nicht sein darf! Nach Band eins »Göttlich verdammt« wurde der zweite Band der grandiosen "Göttlich"-Trilogie schon sehnlichst erwartet. 


Meine Meinung:

Ich muss  ganz ehrlich sagen, dass ich den ersten Teil richtig gut fand, mich aber kaum noch daran erinnern konnte. Ich wusste, dass Helen eine Halbgöttin ist und verliebt ist in den Halbgott Lucas, aber das war es auch dann schon fast. Es hat dann auch ein paar Seiten gedauert, bis ich wieder in der Handlung angekommen bin. Dann hat sich das Buch aber gelohnt. Das Beste ist, dass ich den dritten Teil schon hier stehen habe.

In diesem Teil der Trilogie, soll Helen die Scions, also die Halbgötter, vor den Furien befreien. Die Furien leben in der Unterwelt und bewirken, dass die Scions aus einem Haus sich gegenseitig töten wollen. Nicht so praktisch, wenn sich z. B. zwei  Cousins wie Lucas und Hector gegenseitig auslöschen wollen, obwohl sie sich eigentlich brauchen. Also steigt Helen Nacht für Nacht in die Unterwelt und verzweifelt dort. Sie weiß einfach nicht, wie sie die Furien finden soll, geschweige denn wie sie stoppen soll. Dann taucht überraschend Orion auf (den ich übrigens viel viel netter fand als Lucas) und versucht ihr zu helfen. Ob sie Erfolg damit haben, müsst ihr selber lesen.

Das Buch ist ein Jugendbuch und das merkt man auch. Helen schwankt andauernd zwischen Hector und Orion und auch sonst ist sie noch ziemlich unreif. Sie ist zwar clever, will aber - wie die meisten Jugendlichen in dem Alter - nicht auf  die Erwachsenen mit Erfahrung hören. Die Sprache ist relativ einfach gehalten, so dass man relativ schnell durch das Buch fliegt. Die große Schrift vereinfacht dies noch mehr. Mir hat die Verwebung zwischen der griechischen Mythologie und der Gegenwart richtig gut gefallen, so gut, dass ich mir (wie schon nach dem ersten Teil) überlegt habe, mal ein Buch über griechische Mythologie zu lesen.


Alles in allem ist es eine nette Story, die dann aber auch nicht mehr als drei Teile braucht. Es sollte noch erwähnt werden, dass der zweite Teil mit einem Cliffhanger endet. Der dritte Teil heißt "Göttlich verliebt" und ist bereits erschienen. 

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