Sonntag, 27. April 2014

Experiment Ella - Fay Ellison






Experiment Ella - Fay Ellison
272 Seiten 
ISBN:  978-3943795882
13,50 Euro


Klappentext:

Ahnen wir wirklich, was unter dem Deckmantel der Wissenschaft geschieht?
Als Ella in einem Genforschungsinstitut erwacht, wird sie mit einer schockierenden Wahrheit konfrontiert. Nicht genug damit, dass sich ihre Träume bewahrheiten, sie soll auch für eine neue Generation von Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen herhalten. So sehr sich Ella auch dagegen wehrt, sie kann sich dennoch dem charismatischen John nicht entziehen.
Doch dann gerät sie in die Fänge eines sadistischen Mörders.
Plötzlich ist alles unwichtig, denn es beginnt ein Kampf ums nackte Überleben.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wirklich sehr überrascht und zwar positiv! Ich kannte von der Autorin bisher nur ein Buch "Liebhaber der Finsternis" und war sehr gespannt darauf, ob sie sich auch im Genre Thriller bewährt. Ja, das tut sie.

Ella wacht plötzlich in einem  sterilen Raum auf und weiß erst einmal nicht, was passiert ist. Sie fühlt sich müde und ist verwirrt. Dann wird ihr mitgeteilt, dass sie ein Teil eines Genexperimentes ist und dass sie sich mit einem Fremden paaren soll um mit ihm ein Kind zu zeugen. Dieser Fremde ist John. er hat wie sie eine außergewöhnliche Begabung, er kann nämlich Menschen hypnotisieren. Zusammen mit Ihm versucht sie zu flüchten. Was sie nicht weiß ist, dass sie schon länger von einem Mann beobachtet wird, der sie umbringen möchte und der sich ihre Flucht zunutze macht.  

Die ersten Seiten fielen mir schwer, was aber wohl eher daran lag, dass ich schon länger keinen Thriller mehr gelesen habe. Spätestens nach dem ersten Drittel  des Buches war es so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Charaktere wurden glaubhaft dargestellt, auch wenn ich Ella zwischendrin etwas zu cool fand. Ich hätte in solchen Situationen jedenfalls nicht so einen kühlen Kopf bewahren können. Die Autorin hat auch noch ein paar erotische Szenen eingebaut, die allesamt glaubhaft herüber kamen, denn schließlich sollten sich die Protagonisten ja paaren und haben dementsprechend Medikamente verabreicht bekommen.

Ich bin ein typischer Kapitelleser, daher fiel es mir schwer, den nur durch kleine Zeichen unterbrochenen Text in sinnvolle Einheiten zu teilen. Sobald die Spannung stieg, war das aber sowieso egal, weil ich es eh zu Ende gelesen hätte. Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass das Ende offen ist, was für mich perfekt in die Geschichte rein gepasst hat, denn es besteht Potenzial für einen zweiten Teil.


Das Buch hat mir gut gefallen und ich kann mir auch vorstellen, einen eventuellen weiteren Thriller von der Autorin zu lesen. 

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