Sonntag, 21. Juli 2013

Bis in den Tod hinein



Bis in den Tod hinein - Vincent Kliesch
400  Seiten 
ISBN: 978-3442377985
9,99 Euro

Klappentext:

Atemlose Spannung in Berlin: Kommissar Boesherz ermittelt in seinem ersten Fall

Eine Serie von grausamen Hinrichtungen erschüttert Berlin. Jede der Leichen ist mit einer Zahl versehen, die keiner ersichtlichen Logik folgt. Hauptkommissar Severin Boesherz und sein Team ermitteln. Offenbar steht jede Zahl für eine Eigenschaft, die dem Täter so sehr an seinen Opfern missfällt, dass er sie dafür tötet: Einer der Toten ist ein Brandstifter, der in seinem eigenen Feuer stirbt, ein anderer ein Lügner, dem die Zunge abgetrennt wird. Als immer mehr Leichen gefunden werden und eine Frau verschwindet, zerrinnt Boesherz die Zeit zwischen den Fingern. Können ihm die Zahlen den Weg zum Mörder weisen?

Meine Meinung:

Wenn ich nicht bereits Bücher von dem Autor gelesen hätte, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dieses Buch zu lesen. Ich finde den Titel schrecklich und nichts sagend. Der Inhalt dagegen hat mir richtig gut gefallen.

Ein Serienmörder hält Berlin in Atem. Fast täglich werden Menschen ermordet  und am Tatort hinterlässt der Mörder immer eine Nummer. Worauf diese Nummer hinweist, ist zu Beginn nicht klar. Seltsam ist auch, dass diese Nummer nicht chronologisch vergeben werden. Eine Gemeinsamkeit haben die Opfer: Sie sind alle in den Medien bekannt geworden, weil sie ein Verbrechen begangen haben. Da sich der aus den Vorgängerbüchern bereits bekannte Julius Kern im Urlaub befindet, wird der sonderbare Severin Bösherz in die Ermittlungen eingebunden.
Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen, auf der einen Seite die Ermittlung um den Serienmörder "Jack" und auf der anderen Seite das spurlose Verschwinden eines Topmodels.

Der Leser weiß schon früh, wer der Mörder ist und kann seine Gedankengänge mit verfolgen, trotzdem wird es nie langweilig, den Ermittlern beim Rätseln über die Schulter zu schauen. Mir war lange nicht klar, wie sie jemals auf die Spur des Täters kommen sollen.

Ganz besonders begeistert war ich von Severin Bösherz. Er hat mich, ob es vom Autor so gewollt war oder nicht, sehr an Dr. Boerne vom Tatort Münster erinnert. Daher hoffe ich, dass es nicht nur bei einem 1. Fall des Ermittlers bleibt.

Kurze Kapitel und die Szenenwechsel haben mich dazu verleitet immer weiter zu lesen. Allerdings ist dieses Buch nichts für schwache Gemüter, da die Morde sehr detailreich beschrieben werden.


Unbedingt lesen! 

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