Dienstag, 12. Februar 2013

Merlin. Wie alles begann.



Merlin. Wie alles begann
392 Seiten 
ISBN: 978-3423705714
10,95 Euro

Klappentext:

Ein fremder Junge wird mit seiner Mutter an die Küste gespült. Er hat all seine Erinnerungen verloren - und die Mutter weigert sich strikt von der Vergangenheit zu erzählen. Dafür entdeckt er nach und nach seine übernatürlichen Kräfte und zeiht schließlich alleine los das Geheimnis um seiner Herkunft zu lüften. Auf einem kleinen Floß überlässt er sich erneut den Wellen und landet auf Fincayra, einer fantastischen Insel, irgendwo zwischen dem Dies- und dem Jenseits. Unweigerlich in die abenteuerlichen Geschehnisse Fincayras hineingezogen, findet er, womit er hier am wenigsten gerechnet hat. Seine Wurzeln, seine Geschichte und später so berühmten Namen: Merlin.

Meine Meinung:

Was für ein tolles Buch! Nachdem ich von meiner letzten Fantasy-Lektüre so enttäuscht war, habe ich eigentlich gar nichts besonderes erwartet.

Als Emrys mit seiner Mutter Branwen an Land gespült wird, sieht es so aus, als wenn er sein Gedächtnis verloren hat und in seiner neuen Heimat nicht glücklich werden wird. Er wird als Branwens Sohn verächtet, weil sie nach Art der Hexen mit Kräutern Verletzungen heilen kann.  Besonders ein Junge hat es auf Emrys abgesehen und triezt ihn, wo er nur kann. Als es Emrys zu bunt wird, setzt er den Jungen in Flammen und erkennt währenddessen, dass er ungeahnte Kräfte in sich trägt.
Nach dem Angriff flieht Emrys, weil er seine Vergangenheit kennen lernen möchte, von der seine Mutter ihm nie erzählt. Er flüchtet auf einem selbstgebauten Floß und landet auf Fincayra. Dort lernt er Rhia kennen und damit auch die Gefahr, die auf Fincayra vorherrscht.

"Merlin. Wie alles begann" ist ein Jugendbuch ab 12 Jahre, allerdings ist es so wunderschön geschrieben, dass auch Erwachsene sich ohne Weiteres dort einfinden können und bestimmt nicht aufhören können zu lesen. Zumindest ging es mir so.
Die Geschichte ist zum Teil vorhersehbar, aber das macht gar nichts, denn die Geschöpfe, die T. A. Barron beschreibt sind so toll, dass man sie auch gern kennen möchte. Mein Liebling war der Falke "Verdruss" und der kleine Riese Sham. Ich bin wirklich froh, dass es noch mehr Teile dieser Reihe gibt und bin gespannt, ob diese genauso gut geschireben sind.
Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und es fließen viele Beschreibungen über Landschaften und Personen ein. Trotz der Verwüstung, die auf Fincayra herrscht, hat das Buch keine düstere Stimmung. Viel mehr hellen die Freunde Emrys´ das Geschehen auf.

Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung! 

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