Sonntag, 13. Januar 2013

So bitterkalt




So bitterkalt - Johan Theorin
480 Seiten
ISBN: 978-3492055512
19,99 Euro

Klappentext:

Ein seltsamer junger Erzieher in der Einsamkeit eines westschwedischen Ortes. Und ein mehrfacher Mörder mit einem irrwitzigen Plan – der schwedische Bestsellerautor Johan Theorin liefert psychologische Hochspannung und ein Duell, das erst auf der allerletzten Seite sein dramatisches Finale findet.
Kaum ein Bewerber findet den Weg nach Valla an die schwedische Westküste .Jan Hauger besitzt viel Erfahrung und glänzende Zeugnisse. Doch es ist kein Zufall, dass sich der junge Erzieher in dem abgelegenen Kinderhort vorstellt.Durch einen unterirdischen Gang ist der Hort mit der psychiatrischen Klinikverbunden. So sollen selbst die als gefährlich eingestuften Insassen durchden Kontakt zu ihren Kindern schneller ins Leben zurückfinden. Damit hatJan kein Problem – aber er hat auch ein unliebsames Geheimnis. Denn unterseiner Aufsicht ging ein Kind verloren, das erst nach Tagen auf noch immer ungeklärte Weise wieder auftauchte. Und das ist nicht der einzige Fleck auf Jan Haugers Weste. Warum will er ausgerechnet in Valla arbeiten? Und was verbindet ihn mit dem psychopathischen Mörder Ivan Rössl, der seit Jahren in der Klinik behandelt wird? Johan Theorins Thriller jagt eiskalte Schauer über den Rücken und lässt nicht nur seine Opfer vor Angst über die Dunkelheit der menschlichen Psyche erstarren.

Meine Meinung:
Ich habe bisher nur einen Roman von Johan Theorin als Hörbuch gehört und war von der Erzählweise gar nicht begeistert. Aber der Inhalt von "So bitterkalt" klang so vielversprechend, dass ich es versuchen musste. Ich wurde nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Seiten war ich gefangen von dem Buch.

Es geht um Jan Hauger, der als Jugendlicher von seinen Schulkameraden aufs übelste gemobbt wurde. Als er schließlich einen Selbstmordversuch überlebt, wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und lernt Alice Rami kennen, die seine Gedanken sein Leben lang begleitet.
Jahre später macht er eine Ausbildung als Erzieher und versucht Alice zu rächen. Als er sie schließlich in einer psychiatrischen Klinik wieder gefunden hat, versucht er alles um sie wieder zu treffen. Mehr möchte ich eigentlich auch nicht verraten, weil das Buch sonst  an Spannung verliert.

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. In der Gegenwart, in Jans Jugendzeit und zu Beginn seiner Berufslaufbahn. Stück für Stück setzt sich das Wissen um ihn und was ihn gedanklich quält zusammen, so dass am Ende keine Fragen offen bleiben. Etwas gestört hat mich das Ende, da ich ein Gerechtigkeitsmensch bin und gern gewusst hätte, wie Jan sich aus allem herausredet.

Alles in allem hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich war überrascht, dass mich das Buch so mitgerissen hat. Vielleicht sollte ich mich doch noch mal an ein anderes Theorin-Buch wagen. 

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